Haben Sie Zeit, für eine kurze Geschichte?

Vom Notariat zu den Immobilien. Wie ich auf die Idee kam, Immobilienmaklerin zu werden. Jeder Erfolg hat seine Geschichte.

Meine Aufgabe damals 2001 bei GÖRG Rechtsanwälte in Berlin war es, ein Notariat aufzubauen. Als Notarfachwirtin bestand mein Aufgabengebiet insbesondere darin notarielle Urkunden vorzubereiten, so auch Grundstückskaufverträge. Dazu gehörte unter anderem auch der Kontakt zu den Vertragsparteien, also dem Verkäufer und dem Käufer. Vor der heutigen elektronischen Welt saßen die Verkäufer und Käufer noch zusammen mit dem Notar oder der Notarfachwirtin an einem Tisch, um gemeinsam den Vertrag zu befüllen mit allen Daten des Kaufobjektes und der Vertragsbeteiligten sowie Regelungen zu finden, z.B. für den Zeitpunkt der Übergabe des Kaufobjektes, also der Wohnung oder des Hauses, sowie die Zahlungsmodalitäten und Regelungen zur Belastung des Grundstückes mit Grundschulden für die Bank, die den Kaufpreis finanzierte.

fliegende Möwen mit strahlend blauem Himmel

Die meisten Verkäufer und Käufer wurden von einem Makler begleitet. Ich wunderte mich oftmals, dass es immer nur Männer waren, und fragte mich, wieso gibt es eigentlich keine Maklerin. Dann bemerkte ich, dass einige Makler gegenüber ihren Käufern schlichtweg falsche Aussagen trafen, z.B. über die Zahlung des Kaufpreises oder über den Zeitpunkt der Übergabe oder gänzlich die Abwicklung des Kaufvertrages falsch erläuterten. Mich beschäftigten dann immer zwei Fragen:
Kann ich mich in diesen Gesprächen einmischen?
Was kann ich sonst tun?
Die erste Frage konnte/musste ich mit „NEIN“ beantworten.
Die zweite Frage habe ich ziemlich schnell und sicher beantworten können „JA“.
Und wie?
Ich gehe raus aus dem Notariat und rein in die Immobilienwelt. Mein Anliegen war es, wenigstens einige von den Verkäufern und Käufern zu retten, vor den Immobilienmaklern, die nicht die nötige Kompetenz haben diese Tätigkeit auszuüben.

Sehr ehrenhaft? Danke, das haben mir schon einige gesagt, denen ich diese Geschichte erzählt habe. Ich fühlte mich ein bisschen als Weltretterin. Naja, möchte nicht übertreiben. Aber ganz ehrlich. Ich habe als Notarfachwirtin einen sicheren und sehr gut bezahlten Job aufgegeben. Meine Freunde und Familie erklärten mich für verrückt. Aber ich freute mich wahnsinnig auf meine neue Aufgabe. Denn das Notariat war aufgebaut und meine Aufgabe somit erfüllt.

Klar war, dass ich trotz meiner rechtlichen Vorkenntnisse als Notarfachwirtin trotzdem nochmal eine Ausbildung zur Immobilienmaklerin machte.
Ich machte mich auf, in eine neue Welt und erlaubte mir die Freiheit, das zu machen, was ich machen wollte.

Heute kann ich selbstbewusst sagen, dass meine Entscheidung richtig war.

Herzliche Grüße und willkommen auf unseren Seiten! Ihre Jeannette Süß .

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Möwen fliegen im blauem Himmel